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NEUES AUS ALTSHAUSEN

Skulpturenausstellung 2018 mit Reinhard Scherer auf dem Marktplatz Altshausen

Bürgermeister Bauser wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass es dem weiterhin großen Engagement seines Vorgängers im Amt, Bürgermeister i.R. Kurt König sowie der jahrelangen Beratung durch den Kurator der Gemeinde Altshausen in Sachen Kunst, Herr Jupp Eisele aus Ravensburg zu verdanken sei, dass auch in diesem Jahr die Reihe der Skulpturenausstellungen in Altshausen, die ursprünglich 1989 mit dem ersten Skulpturenpark im Schlossgarten mit Unterstützung des Hauses von Württemberg ins Leben gerufen wurde, fortgesetzt werden konnte. Des Weiteren bedankte sich Bürgermeister Bauser in seiner Ansprache auch bei den Oberschwäbischen Elektrizitätswerken (OEW), die bereits 2012 mit der Dauerleihgabe einer Stahlskulptur des Künstlers Robert Schad an die Gemeinde Altshausen ihre Großzügigkeit zumi Ausdruck brachte. Auch in diesem Jahr soll eine der vier auf dem Marktplatz zurzeit ausgestellten Großskulpturen von Reinhard Scherer von der OEW erworben und als Leihgabe in Altshausen verbleiben.
 
Dr. Martin Mäntele, Kunsthistoriker und seit 2013 Leiter des Archivs der ehemaligen Hochschule für Gestaltung Ulm ging im Anschluss zunächst näher auf den Künstler Reinhard Scherer und dessen Werdegang ein. Auch Dr. Mäntele betonte, dass sich der Marktplatz in Altshausen im Vorfeld der barocken Schlossanlage sich ausgezeichnet dafür eigne, zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum auszustellen. Die Szenerie barocke Baukunst, verbunden mit moderner Kunst erzeuge ein einmaliges Ambiente verbunden mit einer geradezu knisternden Spannung. Die besondere Stimmung wurde bei der Ausstellungseröffnung in musikalischer Hinsicht durch das Gabrieli Quintett unterstrichen, das neben Stücken aus längst vergangenen Epochen auch moderne Stücke der Beatles intonierte und dabei das Thema „Moderne Kunst vor barocker Schlossanlage“ sehr eindrucksvoll aufnehmen und umsetzen konnte.
 
Anschließend stellte Dr. Mäntele  dem Künstler Reinhard Scherer weitere Fragen im Zusammenhang mit dem künstlerischen Schaffen, insbesondere auch, wie Reinhard Scherer zu seinen Ideen hinsichtlich seiner Stahlskulpturen gelange. Reinhard Scherer beantwortete diese Frage mit dem Hinweis darauf, dass er sich bei Auftragsarbeiten von der Umgebung bzw. Kulisse leiten lasse, vor welcher die Stahlskulptur aufgestellt werden soll. Auf die Frage, ob ein Künstler denn auch mal Urlaub mache, antwortete Reinhard Scherer, dass er selbstverständlich auch von Zeit zu Zeit eine Abwechslung und Auszeit vom Alltag brauche, allerding sei er nicht der Urlaubstyp, der sich einfach am Meer in die Sonne lege, sondern auch im Urlaub neue Reize aufnehme und dabei seine Ideen in sein Merkbuch/Skizzenbuch aufnehme.

"Diametral" - im Jahre 1999 von Reinhard Scherer geschaffen stellt mit einer Länge von neun Metern die größte der vier auf dem Marktplatz zur Ausstellung kommenden Cortenstahl-Skulpturen dar

Die Ausstellung mit Reinhard Scherer dauert noch bis zum 15. November. Während dieser Zeit finden begleitend noch folgende weitere Führungen und Veranstaltungen statt:
 
So. 09.09.2018 – Führung mit Jupp Eisele
15.00 Uhr (Marktplatz)
 
Mi. 19.09.2018 - Vortrag mit Reinhard Scherer
18.00 Uhr (Kath. Gemeindehaus)
 
So. 30.09.2018 – Führung mit Jupp Eisele
15.00 Uhr (Marktplatz)
 
So. 07.10.2018 – Führung mit Reinhard Scherer
15.00 Uhr (Marktplatz)
 
So. 21.10.2018 – Führung mit Jupp Eisele
15.00 Uhr (Marktplatz)
 
So. 11.11.2018 – Führung mit Reinhard Scherer
15.00 Uhr (Marktplatz)
 
Sämtliche Führungen und Veranstaltungen sind eintrittsfrei!

Reinhard Scherer, 1948 in Wangen im Allgäu geboren, studierte von 1972 bis 1973 an der Freien Kunstschule Stuttgart, von 1973 bis 1977 Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Hoflehner. Seine Arbeiten befinden sich im öffentlichen Raum sowie in privaten und öffentlichen Sammlungen. Reinhard Scherer lebt in Alfdorf-Pfahlbronn, zwischen Schorndorf und Schwäbisch Gmünd.

"Mit Stahl baue ich im Raum und mit dem Raum, füge Flächen zu Körpern zusammen. Die Körper folgen keiner geometrischen Ordnung, sie folgen einer Balance aus Statik und Dynamik, aus "innen" und "außen". Der Kontrast zwischen vermeintlich geschlossener Form und dem sich öffnendem Raum bildet eine energiegeladene Leere. Auch das Leere hat Gewicht."

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